Die belgische Delegation war mit zwei Jungen und einem Mädchen vertreten. Durch eine kurzfristige Absage von einem Spieler aus Flandern konnte man somit nicht am Mannschaftswettbewerb teilnehmen. Vom VDK war Gregory Barth dabei, der insgesamt in 4 Disziplinen an den Start ging. Sicherlich eine Mamut Aufgabe, die er aber gut meisterte. Im Einzelwettbewerb belegte er unter 21 Starter den 13 Platz. Man muss auch berücksichtigen, dass allein 6 Starter aus Deutschland vertreten waren und somit eine sehr starke Konkurrenz vorhanden war. Im Tandem mit Loris Zanchetta aus der Wallonie belegten sie im Vorlauf den 7 Platz bei 10 Starter und erreichten somit das Halbfinale, wo sie dann den 6 Platz erreichten. Mit Fiona Zanchetta belegte er im Vorlauf den 8 Platz bei 9 Starter. Im Halbfinale dann den 7. Platz. In der Disziplin Kombi Sprint überstand er die ersten beiden Runden und scheiterte dann im Viertelfinale und somit auch an einer Medaille, aber man muss sagen, man war mit seiner Leistung sehr zufrieden auch mit seiner Präsenz außerhalb vom Wettkampf hinterließ der junge vom KSK Eupen Raeren, ein sehr positives Bild und blieb auch nach der Abreise der Belgischen Delegation am Schlusstag dann noch Vorort, wo er sich den Luxemburgern anschloss, die ihm auch mit nach Hause nahmen und mit denen eine gute Freundschaft entstand. Zu erwähnen aus sportlicher Sicht noch das Loris im Einzel mit Platz 14 in der Vorrunde ausschied und im Team Doppel Mixed, mit seiner Schwester Fiona, wo sie den 10 Platz bei 15 Teilnehmer belegten und somit ebenfalls im Vorlauf ausschieden, sowie sie auch im Damen Einzel ausschied. Nach dem Vorlauf auf Platz 15 (bei 15) Belgien kehrte somit ohne Medaille nach Hause, durch die sehr starke Konkurrenz musste man eigentlich damit rechnen. Ob jetzt bei der nächsten WM 2027 in Brasilien es noch belgische Teilnehmer geben wird, steht in den Sternen, denn zum einen sieht es nicht so aus, ob man überhaupt Jugendliche haben wird und zum anderen wird auch hier wohl leider der finanzielle Teil eine Rolle spielen. Deutschland war erwartungsgemäß das stärkste Team und holte 7 von möglichen 8 Titeln, lediglich Brasilien konnte im Mannschaftswettbewerb die Goldmedaille erringen. Man sah in den Finals großartige Ergebnisse durch den neuen Weltmeister Jan Anders, der mit hervorragenden 883 Holz vor seinem Bruder Tino, sicher auch ein Novum im Kegelsport, dass zwei Brüder Platz 1 und zwei belegten. Auch gewannen beide den Paarkampf und im Mixed holte er auch die Goldmedaille. Bei den Damen dann auch eine super starke Leistung von Laura Panneck mit 872 Holz auch sie holte dazu noch Gold im Paarkampf Damen und im Mixed Paarkampf.